Michelle Döpke siegt beim DLV Junioren-Cup!

Published on: 8. Juni 2016

 

 Bei den traditionellen Werfertagen in dem idyllischen Odenwaldstädtchen Fränkisch Crumbach war der Leichlinger TV mit 5 Athleten vertreten.

Die Werfertage in Crumbach sind nach Halle/Saale das größte Wurfevent in Deutschland.  Mit 17 Nationen und 168 Teilnehmern war auch in diesem Jahr die Weltklasse im Hammerwurf wieder am Start. Hier durfte natürlich der LTV mit seinen beiden Deutschen Meistern Michelle Döpke und Marc Okun nicht fehlen.

Tolle Leistungen boten den mehr als 1000 Zuschauern der Engländer Chris Bennet  mit 75,46 m  bei den Männern und Weltrekordlerin Betty Heidler mit 74,14 m bei den Frauen.

Auch unsere beiden Spitzenathleten konnten dem sachkundigen Publikum  mit ihren gezeigten Weiten ihr Können zeigen. Ein besonderes Lob erhaschte Michelle von einem scheinbar sachkundigen Zuschauer, der sie mit der Bemerkung lobte,  es wäre immer eine Augenweide ihr zuzuschauen wie sie mit unglaublicher Präzision die 4 Drehungen im Ring absolviere.

Am 1. Tag der Veranstaltung sicherte sich Michelle bei der U20 mit über 5 m Vorsprung den Sieg, leider blieb sie mit ihren erzielten 58,59 m um  91 cm unter der WM-Norm.  Am 2. Tag startete Michelle bei den Juniorinnen U23, leider landeten bei diesem Wettkampf ihre weitesten Würfe, die jenseits der 60 m Marke lagen, außerhalb des Sektors. Mit 58,12 m belegte sie am Ende in einem erlesenen Feld einen tollen 5.Platz.

Für Marc Okun verlief das Wochenende nicht ganz so erfolgreich, schon im Vorfeld klagte Marc über Rückenprobleme, die ihn dann auch beim Wettkampf der U20 nicht zur Entfaltung kommen ließen. Mit 63,36 m blieb er hinter seinen Erwartungen und den seines Trainers deutlich zurück. Am Ende musste er sich mit dem 3. Platz begnügen. Den angedachten zweiten Start am nächsten Tag bei den Junioren U23 ließ sein Trainer von der Starterliste streichen.

Einen tollen Wettkampf legte unsere Jüngste hin. Tina Brodkorb verbesserte sich bei der U16 um über 2 m und belegte einen nicht erwarteten 4. Platz.

Der große Bruder von Tina, Julian Brodkorb, hatte sich viel vorgenommen. Er wollte unbedingt die 60 m Marke knacken, aber das unbedingte Wollen, ließ ihn verkrampfen und das gesteckte Ziel wurde mit 57,12 m deutlich verfehlt. Trotzdem war sein Trainer mit dem 7. Platz in dem 17 Athleten starken Feld zufrieden.

Nicht ganz so zufrieden war auch Ioanna Voikollari bei der U23, sie konnte nicht an die guten Trainingsergebnisse anknüpfen, belegte aber mit 49,89 m noch einen guten 8. Platz.

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